Terrarium Planung - Steuerungssystem

Kategorie: Terrarium-Steuerung

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Als erstes soll ein passendes Steuerungssystem ausgewählt werden. Da gibt es reichhaltige Auswahl wie z.B. Raspberry Pi, Microcontroller, Kleinsteuerungen, Realtime-Linux, etc. Es gibt gute Argumente für jede dieser Lösungen.

Ich für meinen Teil habe mich gegen alle entschieden. Teils, wegen der Schwierigkeiten bei der Anbindung der Sensorik und Aktorik, teilweise wegen des Aufwands beim Bau (v.a. Microcontroller), der mangelnden Offenheit und Performance (Kleinsteuerungen) oder einfach, weil mir die Erfahrung fehlt (Realtime Linux).

Vor allem auch deswegen, weil ich noch einen ganzen Haufen Klemmen herumliegen hatte, habe ich mich entschlossen, das Ganze mittels einer Beckhoff-Steuerung zu realisieren. 

Das hat den Vorteil, dass ich günstig industrielle Sensorik und Aktorik bei eBay ersteigern und nutzen kann, ohne mich um den Bau von Messverstärkern oder anderen Dingen kümmern zu müssen. Und damit steigt auch die Betriebssicherheit des Systems. Zudem ist es sehr gut erweiterbar, denn irgendwann soll ggf. ein weiteres Terrarium dazu kommen.

Als Steuerung wird ein CX1020 verwendet, den ich günstig auf eBay ersteigern konnte. Damit ist dann auch festgelegt, dass TwinCAT 2 anstelle von TwinCAT 3 zum Einsatz kommt.

Sämtliche I/O-Komponenten werden direkt über den E-Bus des CX angeschlossen. Da allerdings keine Dimmerklemmen mit E-Bus verfügbar sind, wird der E-Bus nach den Standard-Klemmen auf K-Bus umgesetzt, um die vorhandene Dimmerklemme nutzen zu können. Diese ist mit ihrer Leistung von 300 VA hinreichend großzügig dimensioniert.

Als Bedienpanel werde ich ein 7"-Tablet mit Windows 10 einsetzen. Dessen Dual-Core-Atom ist zwar nicht bahnbrechend schnell, für eine HMI-Anwendung wird's aber reichen und für 30 € ist das eine sehr preiswerte Lösung. Die Verbindung zum CX realisiere ich über einen kompakten WLAN-Router mit Client-Funktionalität.